Der aktuelle Stand der Fernsehtechnik: Was muss ein moderner Fernseher können?

Die Fernsehtechnik moderner Fernseher wird jedes Jahr innovativer und der TV-Markt boomt seit Jahren. Die Trends gehen in eine Richtung, in der Fernseher immer größer, vernetzter und einfacher zu bedienen sind. Nebenbei werden höhere Bildraten und klarere Bilder versprochen. Was muss ein Fernseher also können?

Ultra HD: Hochwertige Fernsehtechnik moderner Fernseher

Im Bereich der Fernsehtechnik gibt es derzeit ein heißes Thema, die 4K-Fernseher. Die neue Technik mit einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln wird jetzt offiziell Ultra HD genannt. Diese TV-Geräte sind mit einer minimalen Bildschirmdiagonale von 50 Zoll ausgestattet und verfügen noch über weitere Neuerungen, die die komplette Auflösung verbessern sollen.
Dazu zählen die OLEDs, eine organische Form von Leuchtdioden, die ohne Hintergrundbeleuchtung auskommen und die Motheye-Technologie, die exklusiv von Philips genutzt wurde. Inzwischen nutzt diese auch Sharp in seinem Aquos Ultra HD.
Motheye basiert auf einer Beschichtung für den Display, die die Lichtreflektion auf dem Fernseher verringert und somit das Bild kontrastreicher und schärfer macht. So ähnlich funktioniert OLED, nur dass hier der Effekt durch die fehlende Hintergrundbeleuchtung, die OLEDs sind aus organischem, selbstleuchtendem Material, erzeugt wird und so stärkere Farben hervorbringt.
Die ersten angekündigten Fernseher mit Ultra HD wurden zu galaktischen Preisen von 30.000 US-Dollar angekündigt, doch inzwischen ist von Preisen die Rede, die auch für durchschnittliche Konsumenten erschwinglich sind. Der neue Sony XBR-55X900A mit 55 Zoll soll im Sommer 2013 in den USA für 4999 Dollar zu kaufen sein und ordnet sich damit in die typische Preisklasse von sehr guten HDTV-Geräten ein.
Eine weitere Funktion der Ultra HD ist die Möglichkeit, zu dem klassischen Full HD zu wechseln.

Smart TV: Den Fernseher vernetzen

Eine andere technische Innovation nennt sich Smart TV. Darunter wird die Verwendung des Fernsehgerätes zur interaktiven Vernetzung verstanden. Da Fernseher auch an das Internet angeschlossen werden können, entweder per Kabel oder wireless, sind sich die Hersteller einig, dass eine typische Fernbedienung für das Surfen auf dem TV nicht mehr ausreicht. Der Smart TV kommt mit einer Rechenleistung von Tablet-PCs aus, zur Steuerung soll der Anwender weder Tastatur noch Fernbedienung, sondern Gestensteuerung nutzen. Damit wird die Person vor dem Fernseher erkannt und kann das Gerät mittels Stimme und Bewegung steuern. Sollte das nicht funktionieren, setzen die Hersteller immer mehr auf die Nutzung von Smartphones und Tablets. Diese können mit dem Smart TV durch bestimmte Apps verbunden werden und dienen somit als Steuerelement. Die Tastatur im Smartphone/Tablet wird damit zum Surfen auf dem Fernseher verwendet und liefert eine einfache und schnelle Bedienung.

Doch kann ein Smart TV noch mehr. Die Unterstützung von Apps wird immer beliebter. Es können Spiele, Wetterdaten und News als App heruntergeladen werden. Diese Apps sind dann mit dem Konto des Nutzers verbunden, es gibt jedoch auch auf dem Smart TV Benutzerkonten wie auf dem PC.

Was muss ein Fernseher können in Punkto Design?

Die modernen Fernsehgeräte werden immer mehr zu einem Lifestyle-Produkt. Ihre Maße reichen inzwischen bis zu Bilddiagonalen von 89 Zoll, was fast drei Metern entspricht. Bezüglich des Designs legen Hersteller immer mehr Wert auf ein schönes, kunstvolles Aussehen, einige Fernseher erinnern an Leinwände oder hängen wie Gemälde in Rahmen.
Der iTV von Apple trumpft nicht mit einer 4K-Auflösung, dafür aber mit dem tyischen Apple-Design. Metall und fast keine Kabel setzen jedenfalls dem Kabelsalat ein Ende.

Der Fernsehmarkt wird immer größer und es lässt sich nicht sagen, wie viele Innovationen noch kommen und ob die neuen Geräte halten, was ihre Hersteller versprechen, doch die jetzigen Informationen klingen verheißungsvoll.

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